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2018: Faszination Afrika

2018: Faszination Afrika


Jahrbuch Mission 2018

Faszination Afrika

Klischees, Konflikte und Lernprozesse

328 Seiten, € 9,80

Kein anderer Kontinent ruft bei uns so viele Bilder hervor wie Afrika: 55 Staaten mit gut einer Milliarde Menschen. Für die einen ist es der ewige Krisenkontinent, ein verlorener Kontinent trotz seines Reichtums an Ressourcen. Für die anderen steht der vermeintlich „schwarze Kontinent“ für Wildheit, Abenteuer und Ursprünglichkeit. Ein Afrika, das fasziniert, voller Klischees und Widersprüche.

Das Jahrbuch Mission 2018 hat sich zur Aufgabe gemacht, jenseits dieser Klischees nach historischen und aktuellen Wechselwirkungen wie dem kolonialen Erbe in Kirche und Mission, in Wirtschaft und Politik, in Gesellschaft und Kultur zu fragen. Es beleuchtet das Spannungsfeld von Fremdheit und Vertrautheit auch in kirchlichen Beziehungen, in theologischen Debatten und ökumenischen Partnerschaften.

Vor allem im Alltagsleben wird deutlich, dass die Globalisierung den Menschen wenig Wohlstand und viel Armut gebracht hat. Die Plünderung des Kontinents geht heute unter neuem Vorzeichen vielfach weiter. Rund 30 Autorinnen und Autoren, darunter ein Drittel aus Afrika südlich der Sahara, analysieren die Situation und erzählen teils sehr persönlich von ihren Erfahrungen, von verdecktem Rassismus und spannenden Lernprozessen.