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Baldwin Sjollema

Dem Rassismus widerstehen

Persönliche Erinnerungen an das ökumenische Engagement gegen Apartheid und Rassismus

256 Seiten, € 16,80

Ein Höhepunkt in der Geschichte des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) war sein Programm zur Bekämpfung des Rassismus. Diese umstrittenste und gleichzeitig prophetischste Aktion des ÖRK mobilisierte die ökumenische Bewegung und die Kirchen in aller Welt wie kein anderes Thema.

Baldwin Sjollema, der ehemalige Direktor des Programms, bietet in seiner ehrlichen und engagierten Autobiographie einen fesselnden Augenzeugenbericht über die Versuche der Kirchen, die Welt aufzurütteln und gegen die Übel der Apartheid zu mobilisieren.

Der Autor wuchs in den Niederlanden auf und arbeitete für den Ökumenischen Rat der Kirchen sowie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO). Er lebt heute im Ruhestand in der Nähe von Genf, Schweiz.

Stimmen zum Buch

Margot Käßmann: "Wenn ich Baldwin Sjollemas Lebensbericht lese, sehe ich mit großem Respekt, wie ein Mann konsequent gegen Rassismus eingetreten ist und auch die Kirchen dazu gedrängt hat, dies zu tun. Gleiches ist von uns heute zu erwarten. Die Geschichte des Antirassismus-Programms war ja nicht umsonst. Sie hat uns gelehrt, dass es einen langen Atem braucht, um dem Rassismus zu widerstehen." (aus dem Vorwort)

Desmond Tutu, em. Erzbischof und Friedensnobelpreisträger: "Wir schulden Baldwin Sjollemas Engagement und unbeirrbarer Ablehnung jeder Ungerechtigkeit viel. Seine Lebensgeschichte erzählt von den mutigen Schritten, die diese Arbeit für Solidarität und sozialen Wandel begleiteten. Ich empfehle allen Leserinnen und Lesern, sich auf diese Geschichte einzulassen und dieses eindrückliche Engagement gegen Rassismus zu unterstützen."

Isabel Apawo Phiri, stellvertretende Generalsekretärin des ÖRK: "Das der Bekämpfung des Rassismus gewidmete Leben Baldwin Sjollemas liefert kostbare Lehrstunden, wie und warum Christen und christliche Kirchen sich auch heute mit ganzer Kraft für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen sollten."